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Karwochenriten in Gallipoli
Sie zählen zu den ältesten und eindringlichsten im gesamten Mittelmeerraum.
Dies sind keine einfachen Darstellungen, sondern Momente einer geradezu magnetischen Hingabe, die der Stadt den Atem raubt.
Hier sind die eindrucksvollsten Passagen und Kuriositäten zu diesen heiligen Tagen:
1. Freitag Unserer Lieben Frau der Schmerzen (Der Freitag vor Palmsonntag)
Alles beginnt mit der Prozession Unserer Lieben Frau der Schmerzen, die von der Bruderschaft Santa Maria della Purità organisiert wird.
Die Evokation: Die in Schwarz gekleidete und von einem Schwert durchbohrte Marienstatue schreitet langsam durch die Gassen. Der ergreifendste Moment ist die Aufführung des Heiligen Oratoriums, eines Chorgesangs aus dem 18. Jahrhundert, der über die Plätze hallt.
2. Die Gräber (Gründonnerstag)
Nach der „Messe in Coena Domini“ besuchen die Einwohner von Gallipoli und Touristen die „Sepolcri“ (Wiederbestattungsaltäre) in den Kirchen des historischen Zentrums.
Interessante Tatsache: Kirchen sind mit „Piatti del Sepolcro“ verziert, im Dunkeln gezogenen Weizensprossen, die einen zarten Farbkontrast zwischen dem Weiß der Sprossen und dem Gold der barocken Altäre erzeugen.
3. Die Prozession der Mysterien (Karfreitag)
Es ist der feierlichste und andächtigste Moment, organisiert von der Bruderschaft des Heiligen Kreuzes.
Die Brüder: Die „Brüder“ paradieren, in rote Kutte und weiße Kapuze gehüllt, oft barfuß als Buße.
Die Statuen: Schwere Holzstatuen, die die Stationen der Passion darstellen, werden auf den Schultern getragen. Ihre Schritte sind rhythmisch, wiegend, fast hypnotisch.
Der Klang: Die Stille der Menge wird nur durch den schrillen Klang der Trozzula (ein Holzinstrument mit Metallschlägeln) und die Trauermärsche der Stadtkapelle unterbrochen.
4. Die Prozession der einsamen Maria (Karsamstag)
Bei Tagesanbruch (gegen 3:00 oder 4:00 Uhr morgens) setzt sich die letzte Prozession von der Kirche San Francesco d'Assisi aus in Bewegung.
Die Reise: Die Statue der Verlassenen wird zur Bastion und zum Meer getragen. Es herrscht absolute Stille, die nur vom Plätschern der Wellen und dem Wind, der gegen die Mauern bläst, unterbrochen wird.
Der „Mal Ladrone“: Vor der Prozession besuchen viele die Statue des Mal Ladrone in der Kirche San Francesco, die für ihren verstörenden Realismus berühmt ist.
5. Ostersonntag: Der Ausbruch der Karemma
Wie wir gesehen haben, löst sich die dramatische Spannung der Karwoche am Sonntagmittag mit der Explosion der Caremma Gallipoli.it auf, der Fastenpuppe, die explodiert, um die Auferstehung zu verkünden.
Kurioses über die Brüder:
Wussten Sie, dass die über das Gesicht gezogene Kapuze in der Antike dazu diente, bei Wohltätigkeit und Buße Anonymität zu gewährleisten? Niemand sollte wissen, wer dieses Opfer darbrachte, ob Adliger oder Fischer.
Hier sind die eindrucksvollsten Passagen und Kuriositäten zu diesen heiligen Tagen:
1. Freitag Unserer Lieben Frau der Schmerzen (Der Freitag vor Palmsonntag)
Alles beginnt mit der Prozession Unserer Lieben Frau der Schmerzen, die von der Bruderschaft Santa Maria della Purità organisiert wird.
Die Evokation: Die in Schwarz gekleidete und von einem Schwert durchbohrte Marienstatue schreitet langsam durch die Gassen. Der ergreifendste Moment ist die Aufführung des Heiligen Oratoriums, eines Chorgesangs aus dem 18. Jahrhundert, der über die Plätze hallt.
2. Die Gräber (Gründonnerstag)
Nach der „Messe in Coena Domini“ besuchen die Einwohner von Gallipoli und Touristen die „Sepolcri“ (Wiederbestattungsaltäre) in den Kirchen des historischen Zentrums.
Interessante Tatsache: Kirchen sind mit „Piatti del Sepolcro“ verziert, im Dunkeln gezogenen Weizensprossen, die einen zarten Farbkontrast zwischen dem Weiß der Sprossen und dem Gold der barocken Altäre erzeugen.
3. Die Prozession der Mysterien (Karfreitag)
Es ist der feierlichste und andächtigste Moment, organisiert von der Bruderschaft des Heiligen Kreuzes.
Die Brüder: Die „Brüder“ paradieren, in rote Kutte und weiße Kapuze gehüllt, oft barfuß als Buße.
Die Statuen: Schwere Holzstatuen, die die Stationen der Passion darstellen, werden auf den Schultern getragen. Ihre Schritte sind rhythmisch, wiegend, fast hypnotisch.
Der Klang: Die Stille der Menge wird nur durch den schrillen Klang der Trozzula (ein Holzinstrument mit Metallschlägeln) und die Trauermärsche der Stadtkapelle unterbrochen.
4. Die Prozession der einsamen Maria (Karsamstag)
Bei Tagesanbruch (gegen 3:00 oder 4:00 Uhr morgens) setzt sich die letzte Prozession von der Kirche San Francesco d'Assisi aus in Bewegung.
Die Reise: Die Statue der Verlassenen wird zur Bastion und zum Meer getragen. Es herrscht absolute Stille, die nur vom Plätschern der Wellen und dem Wind, der gegen die Mauern bläst, unterbrochen wird.
Der „Mal Ladrone“: Vor der Prozession besuchen viele die Statue des Mal Ladrone in der Kirche San Francesco, die für ihren verstörenden Realismus berühmt ist.
5. Ostersonntag: Der Ausbruch der Karemma
Wie wir gesehen haben, löst sich die dramatische Spannung der Karwoche am Sonntagmittag mit der Explosion der Caremma Gallipoli.it auf, der Fastenpuppe, die explodiert, um die Auferstehung zu verkünden.
Kurioses über die Brüder:
Wussten Sie, dass die über das Gesicht gezogene Kapuze in der Antike dazu diente, bei Wohltätigkeit und Buße Anonymität zu gewährleisten? Niemand sollte wissen, wer dieses Opfer darbrachte, ob Adliger oder Fischer.
