Salento Experience
News Baia di Gallipoli Camping Resort
Lecce
Was es zu sehen gibt und Kuriositäten, in die man sich verlieben kann
Lecce ist eine Stadt, die man in Ruhe genießen sollte: Das Geheimnis liegt darin, immer wieder nach oben zu schauen, um die Friese und Details des Lecce-Steins zu bewundern, aber auch nach unten, wo Jahrtausende Geschichte zwischen den Pflastersteinen, Fundamenten und Spuren der römischen Welt zum Vorschein kommen. Hier ist eine Auswahl der schönsten Sehenswürdigkeiten, darunter einige Besonderheiten, die Lecce so einzigartig machen.
1) Piazza Duomo: der barocke „Innenhof“
Es ist einer der malerischsten Orte der Stadt und ein seltenes Beispiel für einen umschlossenen Platz, fast ein monumentales Wohnzimmer, das durch einen einzigen Eingang, die Propyläen, zugänglich ist. Im Inneren fühlt man sich wie in einem steinernen Theater – ordentlich und feierlich.
Interessante Tatsache: Die Kathedrale hat zwei Fassaden, aber diejenige, die man beim Betreten des Platzes sieht, ist die eher "theatralische" Fassade, die den Besucher beeindrucken soll; der Haupteingang befindet sich an der Seite.
Nicht verpassen: der Glockenturm, eines der Wahrzeichen der Stadt: Der Aufstieg bietet einen weiten Blick über die Dächer bis hin zum Meer an klaren Tagen.
2) Basilika Santa Croce: der Triumph des Barock
Wenn Lecce weltberühmt ist, dann auch dank Santa Croce. Ihre Fassade ist eine wahre Figurenexplosion: Engel, Blumen, Fantasietiere und Gesichter, die mit schier unerschöpflicher Fantasie gestaltet wurden.
Interessante Tatsache: Zwischen den Verzierungen finden sich ungewöhnliche und manchmal bewusst "groteske" Details: Der Überlieferung nach hinterließen einige Steinmetze karikierte Gesichter oder Hinweise auf Persönlichkeiten der damaligen Zeit als versteckte Signatur innerhalb der großen barocken Erzählung.
3) Piazza Sant'Oronzo und das römische Amphitheater: die antike Stadt unter den Stufen
Hier zeigt Lecce seine zwei Gesichter: das moderne, lebhafte mit vielen Cafés und Promenaden, und das antike, in dessen Mitte das römische Amphitheater wieder auftaucht.
Interessant ist auch, dass das Amphitheater nur teilweise sichtbar ist: Ein beträchtlicher Teil liegt noch unter den umliegenden Gebäuden verborgen, als ob die moderne Stadt buchstäblich noch immer auf der römischen Stadt ruhen würde.
Und direkt auf dem Platz dominiert die Säule mit dem Heiligen Oronzo: Die ausgestellte Statue ist eine Kopie, während das Original an anderer Stelle aufbewahrt wird; die Säule ist der Überlieferung nach aus Elementen aus Brindisi gefertigt, die mit der Geschichte der Via Appia verbunden sind.
4) Schloss Karl V.: Festung und unterirdische Anlagen
Das imposante und strenge Schloss Karl V. verkörpert das „strategische“ Lecce: Verteidigung, territoriale Kontrolle und Macht. Es lohnt sich, es zu betreten und nicht davor stehen zu bleiben.
Sehenswürdigkeiten: Neben den Innenhöfen und Sälen faszinieren die inneren Gänge und, sofern zugänglich, die unterirdischen Räume und Gänge: ein völlig anderes Erlebnis als das gleißende Licht der barocken Plätze. Das Schloss beherbergt zudem häufig Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen.
5) Die Stadttore: Der Eintritt ins historische Zentrum, wie es einst war
Um ins Herz von Lecce zu gelangen, sollten Sie (und sei es nur für ein Foto) durch eines der erhaltenen antiken Stadttore gehen: Porta Napoli, Porta Rudiae oder Porta San Biagio. Sie sind ideale Ausgangspunkte für einen Spaziergang und markieren die Grenze zwischen der modernen und der historischen Stadt.
6) Ein künstlerisches Geheimnis: Pappmaché
Lecce ist auch die Hauptstadt des Pappmachés, das als „Kunst des armen Mannes“ entstand: Mit Papier, Wasser und traditionellen Klebstoffen gelang es den Kunsthandwerkern, leichte, haltbare und spektakuläre Sakralstatuen herzustellen, die teurere Materialien imitieren konnten.
Tipp: Machen Sie einen Spaziergang durch die Straßen, in denen sich die Werkstätten befinden, und werfen Sie einen Blick auf die laufenden Arbeiten: Hände und Werkzeuge bei der Arbeit zu sehen, ist eine der authentischsten Erinnerungen, die Sie mit nach Hause nehmen können.
Zusätzlicher Tipp: Lecce bei Sonnenuntergang
Wenn möglich, besuchen Sie die Stadt bei Sonnenuntergang (oder am Abend): Der Stein von Lecce verändert seine Farbe und reflektiert das Licht auf einzigartige Weise, wodurch die Fassaden in einem warmen, fast goldenen Ton erstrahlen. Zu dieser Zeit scheint Lecce all seine Beinamen wirklich zu verdienen.
1) Piazza Duomo: der barocke „Innenhof“
Es ist einer der malerischsten Orte der Stadt und ein seltenes Beispiel für einen umschlossenen Platz, fast ein monumentales Wohnzimmer, das durch einen einzigen Eingang, die Propyläen, zugänglich ist. Im Inneren fühlt man sich wie in einem steinernen Theater – ordentlich und feierlich.
Interessante Tatsache: Die Kathedrale hat zwei Fassaden, aber diejenige, die man beim Betreten des Platzes sieht, ist die eher "theatralische" Fassade, die den Besucher beeindrucken soll; der Haupteingang befindet sich an der Seite.
Nicht verpassen: der Glockenturm, eines der Wahrzeichen der Stadt: Der Aufstieg bietet einen weiten Blick über die Dächer bis hin zum Meer an klaren Tagen.
2) Basilika Santa Croce: der Triumph des Barock
Wenn Lecce weltberühmt ist, dann auch dank Santa Croce. Ihre Fassade ist eine wahre Figurenexplosion: Engel, Blumen, Fantasietiere und Gesichter, die mit schier unerschöpflicher Fantasie gestaltet wurden.
Interessante Tatsache: Zwischen den Verzierungen finden sich ungewöhnliche und manchmal bewusst "groteske" Details: Der Überlieferung nach hinterließen einige Steinmetze karikierte Gesichter oder Hinweise auf Persönlichkeiten der damaligen Zeit als versteckte Signatur innerhalb der großen barocken Erzählung.
3) Piazza Sant'Oronzo und das römische Amphitheater: die antike Stadt unter den Stufen
Hier zeigt Lecce seine zwei Gesichter: das moderne, lebhafte mit vielen Cafés und Promenaden, und das antike, in dessen Mitte das römische Amphitheater wieder auftaucht.
Interessant ist auch, dass das Amphitheater nur teilweise sichtbar ist: Ein beträchtlicher Teil liegt noch unter den umliegenden Gebäuden verborgen, als ob die moderne Stadt buchstäblich noch immer auf der römischen Stadt ruhen würde.
Und direkt auf dem Platz dominiert die Säule mit dem Heiligen Oronzo: Die ausgestellte Statue ist eine Kopie, während das Original an anderer Stelle aufbewahrt wird; die Säule ist der Überlieferung nach aus Elementen aus Brindisi gefertigt, die mit der Geschichte der Via Appia verbunden sind.
4) Schloss Karl V.: Festung und unterirdische Anlagen
Das imposante und strenge Schloss Karl V. verkörpert das „strategische“ Lecce: Verteidigung, territoriale Kontrolle und Macht. Es lohnt sich, es zu betreten und nicht davor stehen zu bleiben.
Sehenswürdigkeiten: Neben den Innenhöfen und Sälen faszinieren die inneren Gänge und, sofern zugänglich, die unterirdischen Räume und Gänge: ein völlig anderes Erlebnis als das gleißende Licht der barocken Plätze. Das Schloss beherbergt zudem häufig Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen.
5) Die Stadttore: Der Eintritt ins historische Zentrum, wie es einst war
Um ins Herz von Lecce zu gelangen, sollten Sie (und sei es nur für ein Foto) durch eines der erhaltenen antiken Stadttore gehen: Porta Napoli, Porta Rudiae oder Porta San Biagio. Sie sind ideale Ausgangspunkte für einen Spaziergang und markieren die Grenze zwischen der modernen und der historischen Stadt.
6) Ein künstlerisches Geheimnis: Pappmaché
Lecce ist auch die Hauptstadt des Pappmachés, das als „Kunst des armen Mannes“ entstand: Mit Papier, Wasser und traditionellen Klebstoffen gelang es den Kunsthandwerkern, leichte, haltbare und spektakuläre Sakralstatuen herzustellen, die teurere Materialien imitieren konnten.
Tipp: Machen Sie einen Spaziergang durch die Straßen, in denen sich die Werkstätten befinden, und werfen Sie einen Blick auf die laufenden Arbeiten: Hände und Werkzeuge bei der Arbeit zu sehen, ist eine der authentischsten Erinnerungen, die Sie mit nach Hause nehmen können.
Zusätzlicher Tipp: Lecce bei Sonnenuntergang
Wenn möglich, besuchen Sie die Stadt bei Sonnenuntergang (oder am Abend): Der Stein von Lecce verändert seine Farbe und reflektiert das Licht auf einzigartige Weise, wodurch die Fassaden in einem warmen, fast goldenen Ton erstrahlen. Zu dieser Zeit scheint Lecce all seine Beinamen wirklich zu verdienen.
